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Uwes Herbstsalat

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Zutaten für 4 Personen:   
500 g Rosenkohl
400 ml Apfelsaft
150 ml Wasser 

250 g Hokkaido-Kürbis
Sesam-Öl zum Anbraten

3 Esslöffel Walnussöl und 1 EL Balsamico Bianco

Salz und frisch gemahlener Pfeffer

30 g Rucola
60 g Walnusskerne

Rosenkohl waschen, Stielansätze entfernen und in einem Topf mit Apfelsaft, Wasser und einem Teelöffel Salz bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Bei geschlossenem Deckel und niedriger Hitze ca. 12 Minuten köcheln, so dass der Rosenkohl schön bissfest bleibt. Den Hokkaido-Kürbis putzen, würfeln und in einer Pfanne mit etwas Sesam-Öl anbraten, ihn ca. 8 Minuten darin schwenken, mit einer Prise Salz und etwas Pfeffer abschmecken. Rosenkohl abgießen, etwas Sud auffangen. Die Rosenkohlröschen leicht abkühlen lassen, längs in dünne Scheiben schneiden und zusammen mit dem angeschwenkten Kürbis in eine Schüssel geben.

Walnussöl, Balsamico bianco und  5 bis 6 Esslöffel Rosenkohlsud mit Pfeffer verrühren. Locker unter das Gemüse heben.

Den Rucola auf vier Teller verteilen und darauf jeweils den noch warmen Herbststalat verteilen 

In einer Pfanne ohne Fett grob gehackte Walnusskerne kurz anrösten und ebenfalls noch warm über den Salat streuen.

Übrigens: Gegrillte Gambas und getrocknete Cranberries passen optimal dazu !

Euer Uwe

 

Uwe Steinigers Küchenkosmos

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Kolumbus, Köche, Indianer

Die Kartoffel, typisch deutsch – denkste!  Aber die „olle Knolle“ wird erst seit einigen Jahrhunderten bei uns angebaut und verspeist, das wissen viele gar nicht. Kolumbus hat sie aus Amerika mitgebracht. Zunächst als Süßkartoffel, später brachten uns die Spanier die heute bestens bekannte Speisekartoffel aus den Anden mit.

Übrigens weiß man ja, dass Kolumbus eigentlich auf einem neuen Seeweg nach Indien übers Meer segelte, als er dabei “rein zufällig”  Amerika entdeckte. Weil Gewürze damals so wertvoll wie Gold waren, aber mit den Karawanen aus Indien monatelang unterwegs, suchte Kolumbus im Auftrag der spanischen Königin eine „Abkürzung durch die Wellen“. Als Kolumbus und seine Mannschaft  in Amerika an Land gingen, fanden seine Köche Peperoni und erklärten ihm, es handele sich tatsächlich um eine indische Pfeffersorte   – Falsch!!! Peperoni sind kleine, scharfe Verwandte der Paprika. Peperoni haben mit Pfeffer gar nichts zu tun, aber durch den Fehler der Köche nennt man sie auch heute noch Chilipfeffer. Das Gewürz Piment wurde von den Köchen ebenfalls fälschlicherweise als indischer Nelkenpfeffer bezeichnet. Kolumbus glaubte seinen Köchen und war sich daher absolut sicher, in Indien gelandet zu sein. Die Bewohner nannte man daraufhin Indianer.

Ein Indianerstamm kochte sehr viel mit getrockneten, gemahlenen Peperoni. Das Pulver hielten die Spanier wieder für Pfeffer: Cayenne-Pfeffer.

Neben Kartoffeln und Peperoni stammen aus Amerika:

Tomaten, Grüne Schnittbohnen, Paprika, Mais, Vanille, Avocados, Erdnüsse, Ananas und Kakao

Hätte Kolumbus mal besser vorher auf meine Homepage geschaut (=];-)!

Euer Uwe

Katjas Hauptrolle

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300g TK-Blätterteig
300 g Rinderhack
25g getrocknete Aprikosen  gewürfelt
25g getrocknete Datteln gewürfelt
25 g Rosinen
100 g Schmand

2 Schalotten gewürfelt

1 Prise Kardamom
2 Zweige frischen Koriander- Blätter in feine Streifen schneiden
10g Salz
2 Drehungen aus der Pfeffermühle
2 Eier
50 g Paniermehl

2 Eigelb zum Einpinseln


Blätterteig auf bemehlter Fläche dünn ausrollen. Hackfleischmasse zuvor mit den genannten Zutaten gut vermengen und auf dem ausgerollten Blätterteig verteilen, dabei die Ränder freilassen. Den oberen Rand mit Eigelb einstreichen und die Hackfleischmasse in den Blätterteig einrollen. Seitenränder und Abschlusskante gut festdrücken. Die Rolle auf ein Backblech mit Backpapier legen, die obere Seite mehrfach mit einem Messer einritzen und dann die  Rolle mit Eigelb einstreichen. Bei 160°C Heißluft (wenn möglich zusätzlich mit Oberhitze) 35 Minuten  im Backofen garen. Die fertige Rolle zwei Finger breit aufschneiden und sowohl warm als auch kalt genießen.

Film ab, bitteschön!

CIMG3096 in Katjas Hauptrolle

Eure Katja



Kommt, auf nach Hannover!

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                                 Hannover in Kommt, auf nach Hannover!


                                  Mehr Infos unter www.diabetestour.de

In Waldbröl is(s)t die Schule gut

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817-grey in In Waldbröl is(s)t die Schule gut
Von Michael Fiedler-Heinen

„Schule i(s)st gut!“ – Mit diesem Slogan wirbt eine Waldbröler Initiative für gutes und regelmäßiges Schulfrühstück. Was indes an den drei Grundschulen selbstverständlich ist – gemeinsames Frühstück – soll nun auch auf die weiterführenden Schulen ausgeweitet werden.

WALDBRÖL – „Schule i(s)st gut!“ – Mit diesem Slogan wirbt eine Waldbröler Initiative für gutes und regelmäßiges Schulfrühstück. Was indes an den drei Grundschulen selbstverständlich ist – gemeinsames Frühstück – soll nun auch auf die weiterführenden Schulen ausgeweitet werden. Die fünften Klassen von Haupt-, Real- und Gesamtschule machen mit, ebenso das Gymnasium und auch die Roseggerschule.

„Für die Schulstadt ist das ein wunderbares Projekt“, findet Bürgermeister Peter Koester, der auch gleich die Schirmherrschaft für die Aktion übernommen hat. Initiiert wurde das Ganze von Irmgard Kahlau-Müller, der früheren Realschulrektorin Daniela Sauer-Horstmann und Eckhard Becker von der „Wir für Waldbröl“-GmbH.

Dass viele Kinder morgens ohne Frühstück zur Schule kommen, ist dabei nur ein Aspekt. „Wir wollen den Fokus darauf lenken, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit ist“, sagt Kahlau-Müller, und Daniela Sauer-Horstmann ergänzt aus eigener, langjähriger Pädagogen-Erfahrung, „dass ausgewogenes Essen und Trinken nicht nur unerlässlich für die Konzentration, sondern auch für die Leistungsfähigkeit ist.“ Das nach Angaben der Initiatoren deutschlandweit in dieser Breite bis dato beispiellose Projekt, soll mit Beginn des zweiten Schulhalbjahres mit einem Tag des gesunden Frühstücks starten.

Vier Aktionstage in allen Klassen

„Dabei“, so Eckhard Becker, „ist es ganz besonders wichtig, dass die Eltern mit einbezogen werden.“ . Elternbriefe und -gespräche sollen dazu führen, dass die Eltern ihren Sprösslingen eine ausgewogene Mahlzeit mitgeben.

Viermal jährlich will „Schule i(s)t gut!“ allerdings Highlights setzen. Geplant sind Frühstückstage, an denen beispielsweise Köche, Ärzte oder Ernährungsberater Tipps und Informationen geben. Dann sollen sogar die ersten beiden Schulstunden für das gemeinsame Schulfrühstück genutzt werden. Der Windecker Küchenmeister  Uwe Steiniger , Mitglied des renommierten Euro-Toques-Netzwerkes, dem handwerklich arbeitende Köche mit ihren regionalen Lieferanten angehören, wird zum Beispiel das Erlernen des Umgangs mit Lebensmitteln begleiten.

Für die vier Aktionstage wird das Frühstück für alle Klassen von der Initiativgruppe bereitgestellt.

Zur Anschubfinanzierung und zu einem nachhaltigen Effekt des Ganzen hat Hedwig Neven-DuMont den Waldbrölern 28 000 Euro aus dem Fonds von „Wir helfen“ zur Verfügung gestellt. „Dank dieser großzügigen Unterstützung“, so Irmgard Kahlau-Müller, „waren wir nach einem Jahr intensiver Vorbereitungszeit überhaupt erst in der Lage, unsere Idee praktisch umzusetzen.“

Um Missverständnissen vorzubeugen ergänzt Bürgermeister Peter Koester: „Wir müssen ganz klar sagen, dass es hier nicht um die vielen Waldbröler Eltern geht, für die das gute Frühstück ihrer Kinder selbstverständlich ist, sondern darum, dass möglichst alle Eltern mit einbezogen werden.“

Quelle: Oberbergische Volkszeitung, am 12.10.10     
                                    
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