Heilpflanze und Powergemüse
Ein superstarker Frühlingsbote: Der Rhabarber
Ein Frühlingsgruß aus der Heimat: Rhabarber. Er zählt offiziell zum Gemüse und ist kein Obst. Die säuerlichen Stangen werden aber ausschließlich für Kompott, Kuchen-Belag oder für süße Haupt- und Nachspeisen verwendet. In China nutzte man den Rhabarber bereits vor 3.000 Jahren als Heilpflanze. Aus den Wurzeln stellte man verdauungsfördernde Arzneien her. Die Stängel fanden keinerlei Verwendung und wurden weggeschmissen. Dies blieb so bis ins 19. Jahrhundert. Dass nur die Wurzel Bedeutung hatte, zeigt der lateinische Name “Rheum rhabarbarum”. Zu Deutsch: “Wurzel der Barbaren”. Weiterhin bezieht sich „Rharbarum“ auf den Fluss Rha, die heutige Wolga. An den Ufern bauten die Tataren das Gewächs an. Auch sie galten unter den Römer als Barbaren. Heute interessieren uns lediglich die Stangen, die Wurzeln finden keine Bedeutung mehr. Die Oxalsäure macht Rhabarber nicht nur sauer, sondern – zusammen mit einem hohen Kaliumgehalt – zum perfekten Entschlackungsmittel. Genau wie beim Sauerampfer ist die Säure in normalen Mengen unbedenklich. Wer unter Gicht und Nierenerkrankungen leidet, der muss sich allerdings hierbei etwas zurücknehmen.

Rhabarber-Pizza
370 g Mehl (Type 550)
275 ml Milch
1/2 Würfel Hefe
50 g Zucker
50 g Butter
1/2 Zitrone (unbehandelt)
Prise Salz
400g Rhabarber
125 g Honig
1 Vanilleschote
250 g Creme fraîche
100 g brauner Rohrzucker
50 g Mandelblättchen
Mehl in eine Schüssel geben. Hefe in lauwarme Milch bröckeln und mit dem Zucker verrühren. Butter in einem kleinen Topf schmelzen und etwas abkühlen lassen. Die Schale der halben Zitrone fein abreiben und mit der Hefemilch, Butter und 1 Prise Salz zum Mehl geben. Mit den Knethaken eines Handmixers zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Den Teig ca. ½ Stunde gehen lassen. Inzwischen Rhabarber waschen, schälen und in dünne Scheibchen schneiden. In eine Schüssel geben und mit dem Honig vermischen. Vanilleschote längs halbieren, das Mark heraus kratzen und die Creme fraîche in einer kleinen Schüssel mit dem Rohrzucker und dem Vanillemark glattrühren. Den Teig mit den Händen kurz durchkneten, in mehrere Stücke teilen, Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäuben und den Teig zu Pizzen ausrollen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Pizzen darauf verteilen, mit der Vanille-Creme-fraîche bestreichen und gleichmäßig mit Rhabarber belegen. Mandelblättchen darüber streuen. Im vorgeheizten Backofen bei 250 °C (Umluft: 220 °C, Gas: höchste Stufe) auf der mittleren Schiene 8-10 Minuten backen.
Von Annette Schroeder
Die zweitägige Aktiv-Messe „Erlebnis Natur – Raus in die Region“ feiert Premiere. Insgesamt 30 Aussteller boten Traumreisen in die Region an. Die Besucher konnten unter anderem das Bogenschießen üben, klettern oder mit einem E-Bike fahren.
SIEGBURG – Die Sehne ist gespannt, das Ziel anvisiert. Doch der Pfeil verfehlt sein Ziel. Statt Plastikschwein oder -hühnchen zu treffen, schieße ich den beiden Tieren beinahe die stützenden Kästen unter den Klauen weg. In der Kunst des Bogenschießens konnte man sich am Wochenende in der Rhein-Sieg-Halle üben, konnte angeseilt eine Wand hinauf klettern oder mit dem E-Bike einen kleinen Testtrip rund ums Haus unternehmen. Nur die Kanus blieben im Trockendock und regten an zu imaginären Fahrten ins Blaue.
Traumreisen in die Region boten insgesamt 30 Aussteller der zweitägigen Aktiv-Messe „Erlebnis Natur – Raus in die Region“, die ihre Premiere feierte. „Wir hoffen, dass diese Veranstaltung zur Eröffnung der Freiluft-Saison ein Dauerbrenner wird“, sagte Kreiswirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler zur Eröffnung. Dass die Tourismusregion Rhein-Sieg „wie Dornröschen endlich wachgeküsst worden ist“, zeige nicht nur die gelungene Präsentation, sondern auch die Freigabe des Natursteigs Sieg, die im Mittelpunkt der Messe stand. „Den neuen Erlebnistrail“ pries Siegburgs Bürgermeister Franz Huhn als „anstrengend, aber wunderschön“.
Sein Eitorfer Amtskollege Dr. Rüdiger Storch hatte sich erwartungsfroh schon den Rucksack angeschnallt: Proviant nämlich sollte man zur Zeit noch mitnehmen auf den Weg; die Gastronomie läuft sich noch warm. „Zum Wandern gehört auch die Einkehr“, mahnte Jörg Haase, Vizepräsident des Deutschen Wanderverbandes. „Da müssen sich die Gastwirte etwas einfallen lassen. Und auch akzeptieren, dass man im Schuhprofil das eine oder andere Stück Waldboden in die Gaststube trägt.“ Die Reiseveranstalter stehen jedenfalls schon am Start, den neuen Weg in ihre Kataloge aufzunehmen, wie Michaela Lebert am Stand vom Wikinger Reisecenter aus Bonn berichtete. „Ich bin gespannt, wer der erste Anbieter sein wird.“ Die Konkurrenz aus Siebengebirge, Westerwald und Eifel ist groß, wie das Angebot rundum zeigte. Aber im Rhein-Sieg-Kreis kann man nicht nur wandern, Rad fahren, klettern, schwimmen und wellnessen, sondern auch herzhaft essen und trinken. So reichte die kulinarische Palette von den Häppchen des Eurotoque-Sternekochs Uwe Steiniger bis zum Schmalzbrot, vom Selbstgebrauten bis zum Wasser aus der Wahnbachtalsperre – naturbelassener geht’s nimmer.
Quelle: Kölnische Rundschau
Süßkartoffel-Reibekuchen auf jungem Löwenzahn mit gerösteten Walnüssen
(für 4 Portionen)
200 g junger Löwenzahn
1 rote Zwiebel

Löwenzahn waschen, trockenschleudern, putzen und in daumenbreite Stücke schneiden. Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Süßkartoffeln schälen, grob raspeln und mit den Zwiebelwürfeln, Mehl und Salz mischen.Eier trennen. Eiklar steifschlagen und unter die Kartoffelmischung heben. Das Eidotter aufheben und anderweitig verwenden. Aus der Hälfte der Kartoffelmasse in einer beschichteten Pfanne die Reibekuchen braten. Dafür 1 EL Pflanzenöl in der Pfanne erhitzen, mit einem Esslöffel die Portionen Reibekuchenmasse hineingeben, flachdrücken und bei mittlerer Hitze von jeder Seite etwa 3 Minuten braten. Fertige Reibekuchen auf Küchenpapier abtropfen lassen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 100 °C (Umluft 80 °C, Gas: Stufe 1) warm halten.
Inzwischen für die Salatsauce den Balsamessig, 1 EL Wasser, Salz, Pfeffer, Honig und Walnussöl verrühren und abschmecken.Walnüsse-Kerne in einer Pfanne goldbraun rösten, auf einen Teller geben und leicht abkühlen lassen.
Löwenzahn mit der Salatsauce mischen, auf Teller verteilen und mit den gerösteten Walnuss-Kernen bestreuen. Süßkartoffel-Reibekuchen auf dem Löwenzahnsalat anrichten.
Expertentipp: Hier läuft das Antioxidantien-Kombinat „ACE“ zur Hochform
auf. Die Kombination aus karotinreicher Süßkartoffel, Vitamin-C-haltigem
Löwenzahn und Vitamin E aus den Nüssen und den hochwertigen
Pflanzenölen lässt freien Radikalen keine Chance. (Quelle: eatsmarter)
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Stadt Waldbröl ist in der glücklichen Lage, über “Wir helfen”, der Aktion des Kölner Stadt-Anzeigers für Kinder, finanzielle Mittel für ein Projekt „Schule is(s)t gut” bekommen zu haben.
Diese Mittel sollen nachhaltig für die Gesundheit unserer Kinder an allen Waldbröler Schulen verwandt werden. Koordiniert wird das Ganze von Frau Sauer-Horstmann und Frau Irmgard Kahlau-Müller. Schirmherr der Aktion ist Bürgermeister Peter Koester.
Um Sie über den weiteren Fortgang des Projektes zu informieren, lade ich Sie für
Freitag, den 08. April 2011 um 16.30 Uhr
in den Ratsaal des Bürgerhauses, Kaiserstraße 82
zu einem Pressegespräch ein.Dies ist der Auftakt zu der Aktion „Schule is(s)t gut” am 13. April 2011, von 9.00 bis 11.00 Uhr, in allen Waldbröler Schulen.
Teilnehmen werden neben Bürgermeister Koester und den Organisatorinnen Dr. Uwe Nothnick (Kinderarzt), Uwe Steiniger, ein europaweit tätiger Koch, der inwischen zum Eurotoque-Sterne-Maître berufen wurde, Anke Engel aus Reichshof, Fachfrau für Ernährungsbildung sowie der Physiotherapeut Sven Hoffmann, Haus der Gesundheit. Allen geht es um die Bewahrung der Ess- und Trinkkultur und darum, klar zu machen, wie wichtig Essen, Trinken aber auch Bewegung für die Entwicklung unserer Kinder ist.
Wir haben eine tolle Chance, etwas wertvolles für unsere Kinder zu tun.
Wir freuen uns auf Sie.
Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag
Eckhard Becker
Stadt Waldbröl
Der Bürgermeister
Stabstelle Wirtschaftsförderung
und Medienkontakt
Nümbrechter Straße 18