„Selbst schnibbeln, Schüler!“- Hans Lauber fördert und fordert: …

Abgelegt in  Presse


handfeste Maßnahmen zur Eindämmung der Diabetes-Epidemie.

Jetzt hebt wieder das große Lamento an.  Der vergangene  Weltdiabetestag  hat wieder die Horrorzahlen veröffentlicht: Auch in 2012 wuchs die Zahl der Typ-2-Diabetiker wieder um 300 000. Ungebremst breitet sich die Explosion des Lifestyle-Diabetes aus, schon bald wird in Deutschland die Zehn-Millionen-Grenze gestreift.

Was wird passieren? Das übliche Ritual: Flammende Appelle von Ärzten, Politikern, Kassen, das Wehklagen der Verbände, eine unübersehbare Zahl von Kongressen, wo die Forscher aufgeregt scheinbar neue Ursachen präsentieren. Und das Ergebnis? Auch Ende 2013 wird es wieder über 300 000 neue Fälle geben.

Warum das so sein muss, zeigt schlaglichtartig der kürzlich hochgekochte Skandal um das Schulessen, wo die Pennäler unter verseuchten Erdbeeren aus China leiden mussten. Abgesehen davon, dass niemand im Herbst Erdbeeren braucht, verdeutlicht der Fall das tiefgreifende Problem, zu dessen Lösung es keine Kongresse braucht: Für Prävention wird zu wenig Geld ausgegeben.

Rund 4,50 Euro müsste ein gutes und gesundes Schulessen kosten, rechnet der Leiter der AG-Schulverpflegung, Volker Peinelt, im „Kölner Stadtanzeiger“ vor. In der Regel müssen aber zwischen zwei und 3,50 Euro reichen, was dann dazu führt, dass immer stärker auf vorgefertigte Angebote, auf Billigstes zurückgegriffen werden muss. Ich kann das nicht verstehen, mit solcher Fabriknahrung werden doch die Diabetiker von morgen geradezu gezüchtet, wird es nicht möglich, dass die Schüler einen Bezug zu den Lebens-Mitteln als Mitteln zum Leben lernen.

Wie es besser geht, ist im reichen Düsseldorf zu sehen, wo im kommenden Jahr der in Deutschland einmalige „Zentrale Schulgarten“ sein 100jähriges Jubiläum feiert – eine prächtige Anlage mit Gemüsebeeten, Streuobstbäumen, Schafen, Bienen, wo die Kinder der Stadt lernen, dass Essen mehr sein kann als Spaghetti mit süßem Ketchup. Perfekt ist der Garten noch nicht, denn nach meiner Meinung müssten solche Gärten direkt bei den Schulen angelegt und von den Schülern gepflegt und die Ernte anschließend in der eigenen Schulküche zubereitet werden.

Futtern wie bei Muttern

Bis das so weit ist, zeigt der gelernte Spitzen- und Diätkoch Uwe Steiniger, wie gutes Schulessen auch gehen kann – erfreulicherweise vom „Kölner Stadtanzeiger“ lobend vorgestellt: Im Westerwald bereitet er täglich bis zu 500 Gerichte zu, praktisch ausschließlich mit Produkten aus der Region und der Saison. Da gibt es heimische Streuobstäpfel, viel Gemüse wie Lauchauflauf, Steckrüben, drei Mal in der Woche Salat, nur selten süßes Dessert, selten Fleisch – dafür viel Selbstgemachtes wie das Ketchup, das ohne Zucker auskommt. Und natürlich alte Rezepte aus den Zeiten, als Mütter und Omas noch kochen konnten, wie etwa Rindergulasch mit Rotkohl und Salat.

Aber das Schönste: Uwe Steiniger kocht für 3,40 Euro – also weniger als die geforderten 4,50 Euro. Nun, der Westerwälder hat seine Lieferanten, er kann tatsächlich noch kochen, nicht nur „mikrowellen“. Auch die Eltern, die es bezahlen müssen, murren nicht, dass es jetzt 3,50 statt vorher 2,10 Euro kostet, „ein Betrag, wo gutes Essen nicht geht“, so Steiniger. „So viel Lob, wie von den Schülern und deren Eltern habe ich in meinem Berufsleben selten bekommen“, freut sich der erfahrene Caterer.

Aber nicht nur Kids verzückt Uwe Steiniger, auch die Teilnehmer der Kirchheim „diabetestour“ schwärmen in höchsten Tönen von seinen Kochkünsten. Am 10. November können Sie in Hannover dabei sein, wenn wir wieder unsere beliebte „Kochshow“ starten – und natürlich gibt es auch unseren Klassiker, die „Hanswurst“ mit Ketchup, verfeinert mit Stevia.

www.diabetes-journal.de

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