„Geschmorter Römer für 2“
KÜCHENGERÄTE
Pfanne, Arbeitsbrett, großes Messer, kleines Messer, Esslöffel, Holzlöffel, Sieb, Salatschleuder, grobe Reibe
ZUBEREITUNGSSCHRITTE
Gesundheitsfaktor: Salat, Tomaten, Oliven und Pinienkerne liefern
jede Menge Vitamine und Ballaststoffe. Nützlich ist zudem der
Käse, denn der Parmesan ist ein astreiner Kalzium-Lieferant.
Jetzt haben wir den Salat – den Herbstsalat !!!
Chicorée ist ein „neoliberales“ Transportunternehmen. Recht ballaststoffreich nimmt er gerne fette sowie cholesterinhaltige Stoffe aus dem Körper mit, ist als Giftmobil im Einsatz und nutzt somit der schlanken Linie. Er nimmt dabei aber auch das mit, was der Körper eigentlich sehr gut gebrauchen kann, Zink beispielsweise. Die Devise lautet also, Essen, halt nicht Tag für Tag. Die weißen Ringe dabei mit Essig, Öl, Pfeffer und Salt abschmecken, mit Orangensaft verfeinern und einen guten Blauschimmelkäse dazu reichen.
Übrigens hat Chicorée einen „roten Bruder“, der auf den Namen Radicchio hört. Auch er ist eher ein Wintersportler, der zwar etwas bitter daherkommt, aber Gutes bewirkt: Reichlich Vitamin A gibt dem Augenlicht die richtige Schärfe, das Spurenelement Kalium macht der schlappen Verdauung Beine und dann hilft er uns noch mit Blut bildender Folsäure. Darüber hinaus verjagt er das Wintergespenst „Grippe“ mit eine guten Portion Vitamin C. Übrigens mag er gerne frische Petersilie und gehackte Walnüsse.
Endiviensalat heißt auf Arabisch „Im Januar wachsend“, was sehr zutreffend ist. Gerade an den kalten Tagen heizt uns der festblättrige Einheimische als sehr effektiver Vitalstofflieferant gut ein. Seine Bitterstoffe helfen dem Magen, nicht in einen Winterschlaf zu fallen. Die Intybine, wie diese Bitterstoffe heißen, hat er übrigens von seiner Familie: Zichhorie, der Mutterpflanze des Chicorées. Und von der Verwandtschaft hat er auch so viel Vitamin C-Gehalt geerbt, immerhin hat er doppelt so viel davon, wie ein Kopfsalat. Weiterhin verfügt er über Vitamin A und reichlich Kalzium, was die Knochen stärkt und die Nerven schont.
Endiviensalat ist auch noch ein Zauberer, der mit dem Kohlehydrat „Inulin“ den Magen angenehm weite, was wiederum dem Gehirn signalisiert – Mensch, Du bist satt. Wenn man ihn noch mit Knoblauch und scharfen Senf leiert, so hat man zusätzlich einen wunderbaren Entzündungshemmer aus dem Hut gezaubert.
Feldsalat, ein toller Kumpel. Durch das Eisen, was er uns zu genüge schenkt, bilden sich rote Blutkörperchen. Diese sind Transporter für den Muntermacher Sauerstoff. Seht mal wie gut er tut, genügend Vitamin A für die Augen hat er nämlich. Und wenn man schon gut sieht, dann sollte man besonders darauf achten, dass die Blätter nicht allzu groß sind: Je kleiner, desto besser. Und nußig sollte er auch schmecken.